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Geschichte des Resveratrol

Resveratrol wurde im Jahre 1940 erstmals aus den Wurzeln der weißen Nieswurz (Veratrum grandiflorum O. Loes) gewonnen und später 1963 aus den Wurzeln der Polygonum cuspidatum, einer Pflanze, die derzeit in der traditionellen chinesischen und japanischen Medizin verwendet wurde. Da der Wirkstoff zunächst als Phytoalexin charakterisiert wurde, war das Interesse an Resveratrol bis 1992 eher gering, bis es für die kardioprotektiven Wirkungen im Rotwein zu erklären war. Seitdem haben Dutzende von Berichte bewiesen, dass Resveratrol das Fortschreiten einer Vielzahl von Krankheiten, einschließlich Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ischämischen Verletzungen verlangsamen oder gar verhindern kann. Zudem wird die Stressresistenz erhöht und die Lebensdauer verschiedener Organismen von Hefe zu Wirbeltieren verlängert. In-vitro-Versuche haben einen beinahe universalen Erfolg gezeigt und zur Identifizierung mehrerer direkter Ziele für diese Verbindung geführt.

Resveratrol gegen Krebs

Im Jahr 1997 veröffentlichten Jang und seine Kollegen einen Beitrag zur Hemmung von Karzinogenese in mehreren Stadien mithilfe von Resveratrol. Sie haben festgestellt, dass die topische Anwendung von Resveratrol die Anzahl der Hauttumore pro Maus um bis zu 98% reduzierte. Dadurch wurde die Forschung von Resveratrol auf der ganzen Welt angeregt.

Die Wirksamkeit von niedrigen Dosen (z.B. täglich 200μg pro kg (Körpergewicht) in einem Rattenmodell der Kolonkarzinogenese deutet darauf hin, dass die langfristige Hemmung der Cyclooxygenase das Risiko der Entwicklung vieler Krebsarten erheblich reduziert. Außerdem wird das Cyclooxygenase 2 (COX2) verschlüsselte Gen in einer Maus mit Darmkrebs geschützt.

Veränderungen im Zellzyklus und Apoptose.

Resveratrol könne Tumorbildung bekämpfen, indem ein Zellzyklus hemmendes Mittel und Apoptose induziert wird. Die anti-proliferativen und pro-apoptotischen Wirkungen von Resveratrol in Tumorzelllinien wurden in-vitro umfassend dokumentiert und werden durch die Herabregulation der Zellzyklusproteine 51-53 unterstützt.

Hitzeschutz & antioxidative Fähigkeit.

Trotz der antioxidativen Wirkung von Resveratrol ist noch nicht klar, ob es sich dabei hauptsächlich um eine direkte Spülwirkung handelt oder ob die natürliche antioxidative Abwehr der Zellen hochreguliert wird. Eine Oxidation von Lipoprotein(LDL)-Partikeln mit geringer Dichte ist stark mit dem Risiko von koronaren Herzerkrankungen und Infarkten verbunden. Im Reagenzglas verhindert Resveratrol eine LDL-Oxidation durch Kupferchelat und durch das direkte Auffangen freier Radikale.

Resveratrol, Entzündungen und Immunität

Resveratrol ist ein wirksamer Hemmer von Cyclooxygenase-Aktivitäten und in-vivo wurden

seine entzündungshemmenden Eigenschaften untersucht. Resveratrol reduziert sowohl ein akutes als auch chronisch-chemisch induziertes Ödem, eine Lipopolysaccharid-induzierte Atemwegsentzündung und Osteoarthritis. Dabei hilft es, eine Allotransplantatabstoßung zu verhindern.

Resveratrol und das Alter

Eine neue Studie mit, wie Forscher es nennen, schlüssigen Beweisen zeigt, dass das in Rotwein gefundene Resveratrol ein Protein aktiviert, das die Gesundheit und Langlebigkeit in Tieren fördert. Im letzten Jahrzehnt konzentrierte sich die Alterswissenschaft zunehmend auf Sirtuine, eine Gengruppe, die angeblich viele Organismen, einschließlich Säugetiere, gegen Alterskrankheiten schützen sollen. Zunehmende Anhaltspunkte zeigen, dass Resveratrol – eine Verbindung, die in der Haut von Trauben, Erdnüssen und Beeren vorkommt – die Aktivität eines bestimmten Sirtuin, SIRT1, erhöht und somit den Körper vor Krankheiten schützt. Dieses Sirtuin regt die Mitochondrien an, die wie eine Art Zellbatterie in unserem Körper funktionieren und während unseres Alterns langsam leer wird. Durch das Aufladen dieser Batterie kann SIRT1 jedoch tiefgreifende Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.

Schlussfolgerung

Bei Säugetieren gibt es zunehmend Beweise dafür, dass Resveratrol den Beginn von Krebs, Herzerkrankungen, ischämische und chemisch induzierte Verletzungen, Diabetes, pathologische Entzündungen und Virusinfektionen verzögern oder gar verhindern kann. Die Verabreichung

höhere Dosen zur Verbesserung der Wirksamkeit ist aufgrund von toxischen Wirkungen bei oder über 1g pro kg (Körpergewicht) eventuell nicht möglich.

Quellen:

lpi.oregonstate.edu/mic/dietary-factors/phytochemicals

draxe.com/

nih.gov/news-events/nih-research-matters/how-resveratrol-may-fight-aging

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